SBIT am 17.01.2020

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Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,
wir möchten Euch/Sie recht herzlich zum alljährigen Schul- und Berufsinformationstag am Freitag, den 17. Januar 2020 im Bildungszentrum Königsbach einladen. Die vom Förderverein der Willy-Brandt-Realschule organisierte Schul- und Berufsinformationsmesse beginnt um 15 Uhr in der Aula des Bildungszentrums Königsbach und endet um 18 Uhr. Diese schulinterne Bildungsmesse bietet allen interessierten Schülerinnen und Schülern ab der Klassenstufe 8 die Möglichkeit, sich bei über 45 namhaften Ausbildungsfirmen im Umkreis sowie weiterführenden Schulen über die jeweiligen Ausbildungs- und Studienangebote zu informieren. Dies ist die ideale Gelegenheit sich einen Praktikumsplatz bei einer interessanten Firma zu sichern und/oder den ersten persönlichen Kontakt mit der zukünftigen Ausbildungsfirma/ weiterführenden Schule zu knüpfen.
Mit dieser Veranstaltung möchten wir:
  • Schülerinnen, Schüler und Eltern mit Unternehmen und Hochschulen in direkten Kontakt bringen.
  • die Vielfalt und die Perspektiven der Berufe aufzeigen.
  • Anforderungen der Ausbildungsberufe vorstellen.
  • Chancen einer Ausbildung oder eines Studiums im dualen System aufzeigen.
  • über die Vergleichbarkeit universitärer und praktischer Abschlüsse informieren.

Für das leibliche Wohl ist ebenfalls bestens gesorgt.
Wir freuen uns auf Euer/Ihr zahlreiches Kommen.
Herzliche Grüße
Förderverein, Schulleitung & Kollegium der WBRS

10. Klässler besichtigen ehemaliges KZ Natzweiler-Struthof

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"Von 1941 bis 1944 passierten tausende Deportierte aller Nationen diesen Ort auf dem Weg ins Nazi-Konzentrationslager Natzweiler-Struthof. Erinnert euch an die Märtyrer für die Freiheit.“ Diese Inschrift einer Gedenktafel in der Eingangshalle des Bahnhofs Rothau erinnert heute daran, dass während des Dritten Reiches unzählige politische Gegner und Widerstandskämpfer am Bahnhof Rothau ankamen, um anschließend im KZ Natzweiler-Struthof gequält und getötet zu werden.
Dass die ersten Häftlinge des Arbeitslagers – nach tagelangem Transport in Viehwaggons – dabei die acht Kilometer lange Strecke bergauf zum Lager zu Fuß zurücklegen sowie dieses mitaufbauen mussten, erfuhren 100 Zehntklässler der Willy-Brandt-Realschule bei der am 05. Dezember 2019 stattfindenden Exkursion. Selbst in der Winterjacke samt Mütze und Handschuhen frierend, war es für die Schüler kaum vorstellbar, wie sich wohl die spärlich bekleideten Opfer des NS-Regimes damals fühlen mussten.
Weitere Einblicke in den menschenverachtenden KZ-Alltag bekamen die Jugendlichen bei einer Führung durch die heutige Gedenkstätte von ihren jeweiligen Lehrern. So erfuhren sie, dass durch mangelnde Hygiene, Unterernährung, lebensverachtende Arbeitsbedingungen, sadistische medizinische Experimente und brutale Prügelstrafen etwa 20.000 Häftlinge ums Leben kamen. Mit dem noch heute erhaltenen Verbrennungsofen sollten die Spuren des Mordens beseitigt werden. Allerdings fielen oftmals mehr Leichname an, als beseitigt werden konnten. So lagen diese manchmal meterhoch im vorgesehenen Leichenkeller und einem weiteren Lagerraum. Besonders abstoßend: Mit dem Verkauf der Asche ihrer Opfer an die Angehörigen generierten die Nazi-Schergen zusätzliche Einnahmen.
Nach den grauenhaften Schilderungen des dunkelsten Kapitels deutscher Geschichte besuchten die Zehntklässler im Anschluss das 60 Kilometer von Natzweiler-Struthof entfernte Straßburg.
(von Bastian Karsch)
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Vorlesewettbewerb 2019

Vorlesewettbewerb WBRS 2019_1
Kindern erzählt man Geschichten zum Einschlafen – Erwachsenen, damit sie aufwachen.“
Im Sinne dieses Ausspruchs von Jorge Bucay fand auch in diesem Schuljahr an der Willy-Brandt-Realschule der Vorlesewettbewerb statt. Am 02.12.2019 traten die Klassensieger unserer sechsten Klassen im Lesewettstreit gegeneinander an. In zwei Vortragsrunden, zunächst mit einer vorbereiteten Lieblingsstelle aus einem eigenen Buch und später aus einem Fremdtext, konnten die Teilnehmenden ihr Können zeigen. Gastgeberklasse war in diesem Jahr die 7a, als Jury fungierten Frau Beihofer von der Buchhandlung LiteraDur in Wilferdingen, Lilli Weixler, unsere Vorjahressiegerin, sowie Frau Kammerer, Herr Piela und Frau Sobik in Vertretung für die Deutschfachschaft.
Am Ende konnte sich Julie Hensinger aus der Klasse 6d gegen ihre Mitstreiter*innen durchsetzen, sie wird uns als Schulsiegerin auf der nächsthöheren Ebene vertreten. Wir gratulieren ihr zu ihrem Sieg und drücken ihr hierfür die Daumen.
Unser Dank geht nicht zuletzt an die Buchhandlung LiteraDur, die durch Bücherspenden alle unsere Leserinnen und Leser für ihr Engagement und ihre Lesefreude auszeichnete, sowie an Frau Beihofer für ihre kompetente Unterstützung der Jury.
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In Finnland backt man „Piparkakku“

Finnische Schüler zu Gast in Königsbach / Gemeinsame Aktivitäten sorgen für Zusammenhalt
Mit einem Pinsel rührt Feliz in der Schüssel, die vor ihr auf dem Herd steht. Während sie Kouvertüre zum Schmelzen bringt, bereitet Sinna ein paar Meter weiter die Bleche mit den zuvor gebackenen Keksen für das Glasieren vor. Wenn die beiden Mädchen miteinander reden wollen, dann tun sie das auf Englisch. Denn Sinna kommt aus Finnland, genauer gesagt aus Kotka. Zusammen mit neun weiteren Schülern hat sie im Rahmen eines Erasmus-Programms die Königsbacher Willy-Brandt-Realschule besucht. „A very great experience“, eine sehr tolle Erfahrung, sei das Ganze, sagt Sinna, während sie Bleche mit Buttergebäck auf der Arbeitsfläche ausbreitet. Solche Kekse backe man in Finnland gar nicht, erklärt sie: Dort heißt das Weihnachtsgebäck „Piparkakku“ und ist zwar auch süß, aber dunkler und mit Sirup.
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Ein Abend mit Zeitzeugen

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Der Mauerfall als Weihnachtsgeschenk
Zeitzeugen berichten in Königsbacher Willy-Brandt-Realschule von ihren Wende-Erlebnissen

Noch vor dem Mauerfall beging Reinhard Stirl im Sommer 1989 Republikflucht. Seine Frau Martina und die drei kleinen Kinder ließ er in der DDR zurück und kam über die Grenze in Ungarn zuerst nach Österreich und dann in die Bundesrepublik. Im Oktober schaffte es seine Frau, zusammen mit den Kindern in die deutsche Botschaft in Prag zu gelangen und von dort auszureisen. Wenn Reinhard und Martina Stirl von all dem sprechen, dann hat man den Eindruck, dass sie die mittlerweile 30 Jahre zurückliegenden Ereignisse immer noch bewegen. Zusammen mit sechs weiteren Zeitzeugen aus Ost und West erzählen sie bei einem von der Königsbacher Willy-Brandt-Realschule organisierten Abend vom Mauerfall und von ihrer Jugend in der DDR.

Im Publikum sitzen auch zahlreiche Kinder und Jugendliche. Sie staunen, als sie erfahren, was sie in der DDR erwartet hätte: Die Mädchen mussten in der neunten Klasse zur Zivilverteidigung, die Jungs ins GST-Lager, um vor-militärischen Dienst zu leisten. Anstelle der Konfirmation wurde die Jugendweihe gefeiert. Es gab die FDJ und die Jungen Pioniere. Katharina Vetter war nie bei der FDJ. Auch die Jugendweihe feierte sie nicht. Im Sportunterricht weigerte sich die Pfarrerstochter aus Meißen, eine Waffe in die Hand zu nehmen. Als sie sich der Friedensbewegung „Schwerter zu Pflugscharen“ anschloss, sei es in der Schule ungemütlich für sie geworden, erzählt Vetter, die heute evangelische Schuldekanin ist. Die Kirche habe ihr schon damals immer viel Kraft gegeben und tue es bis heute. Vom Mauerfall hat Vetter am darauffolgenden Morgen in der Straßenbahn von der Titelseite der Zeitung erfahren, die ein ihr gegenübersitzender Mann las. „Ich habe gesagt: Das kann nicht sein.“ Als sie mit der Bahn an der Universität eintraf, war dort keiner mehr. „Die waren alle in Berlin.“ Vetter folgte nicht dem Beispiel ihrer Kommilitonen. Sie wartete noch eine Weile, um am 23. Dezember mit einer Freundin durchs Brandenburger Tor zu schreiten. „Das war mein Weihnachtsgeschenk.“ Lesen Sie mehr...

Einladung

Herzliche Einladung an unsere Schülerinnen und Schüler, alle Eltern, alle Lehrer/innen und alle Interessierten!
Getränkeverkauf durch unsere Schülerfirma.

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ERASMUS-Projekt mit Finnland

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Realschule begrüßt finnische Gäste
Vom 23.-27.September waren zum ersten Mal drei finnische Lehrerinnen zu Gast an der Willy-Brandt-Realschule. Die interessanten Begegnungen, die Auftakt eines zweijährigen Förderprogramms der EU (ERASMUS) sind, für das sich die Königsbacher Realschule zuvor qualifiziert hatte, stehen unter dem englischen Motto: „Teenager life in a world of tomorrow – Living together in a peaceful EU and in a sustainable environment“. Denn die gemeinsame Projektsprache ist Englisch. Zu Deutsch: „Das Leben von Jugendlichen in der Welt von morgen – wie wir im Frieden und in Verantwortung für unsere Umwelt innerhalb der EU zusammen leben können.“ Im Zusammenhang mit den derzeitigen medialen Berichten um Frieden und Klimawandel ist dieser von der Willy-Brandt-Realschule und ihrer Partnerschule in Langinkoski im Süden Finnlands bereits im Februar gewählte Schwerpunkt aktueller denn je. Je 20 Schülerinnen und Schüler aus beiden Bildungseinrichtungen werden in Begleitung ihrer Lehrkräfte nun die spannende Aufgabe übernehmen, das Projekt vor Ort zu konkretisieren. Im September diente dazu neben dem gegenseitigen Kennenlernen u.a. ein Besuch auf der Bundesgartenschau in Heilbronn mit der dortigen Ausstellung von klimaneutralen Häusern und dem Seminar an der PH Karlsruhe, bei dem die effiziente Verwendung digitaler Medien im Klassenzimmer Mittelpunkt war.
Bild: Von links nach rechts: Konrektorin Kristina Bühler der WBRS mit den finnischen Lehrerinnen aus Langinkoski.
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Mauerfall 1989 - Zeitzeugen gesucht

Willy Brandt war einer der Wegbereiter der Wende und der deutschen Einheit. Am 9. November jährt sich der Mauerfall zum 30. Mal. Wir möchten aus diesem Anlass einen Abend mit Zeitzeugen veranstalten und suchen hierfür noch Zeitzeugen aus unseren Schulverbandsgemeinden, die hautnah dabei waren - vor Ort in der DDR, in Berlin oder hier in unserer Region. Voraussichtlicher Termin dieses Abends für Schüler, Eltern und Lehrer wird der 6. oder 7. November um 19.30 Uhr in der Aula des Bildungszentrums sein. Hätten Sie Lust mitzuwirken und der nachfolgenden Generation von damals zu berichten? Dann melden Sie sich bitte in unserem Sekretariat 07323-3065210 oder per Mail an mauerfall@willy-brandt-realschule.de
Dieter König, Realschulrektor Lesen Sie mehr...
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