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Die Willy-Brandt-Realschule ist Stützpunktschule der bundesweiten Initiative „Leistung macht Schule“
Die Willy-Brandt-Realschule stellt sich ab 2018 einer neuen Aufgabe: Wir sind Stützpunktschule der Förderinitiative „Leistung macht Schule“. Mit dieser sollen bundesweit besonders leistungsstarke und talentierte Kinder gefördert werden. Bund und Länder stellen für diese Projekt insgesamt 125 Mio € bereit.
Mit insgesamt 300 Schulen aller Schularten im Bundesgebiet – davon nur 4 Realschulen aus Baden-Württemberg – wird unsere Schule mit wissenschaftlicher Begleitung, Konzepte zur Förderung von begabten Schülern erarbeiten und erproben. Zunächst fünf Jahre lang sollen Projekte, Wettbewerbe, besondere Lerngruppen, Austauschprogramme und Angebote entwickelt werden.

In den Naturwissenschaften (Chemie) kooperieren wir mit der Universität (TU) Braunschweig, Unterstützung und Begleitung erhalten wir von der Päd. Heidelberg.
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Pressebericht der PH Karlsruhe vom 24.1.2019:

"Entwicklung gestalten, nicht darauf warten‐
LemaS‐Schulbesuch an der Willy‐Brandt‐Realschule Königsbach"

Die Willy‐Brandt‐Realschule in Königsbach‐Stein ist eine von deutschlandweit 300 Schulen, die am Forschungs‐ und Entwicklungsprojekt Leistung macht Schule (LemaS) teilnehmen, um die Förderung(potentiell) leistungsstarker Schülerinnen und Schüler fokussiert anzugehen. Es besteht schon längerder Wunsch, neben den Unterstützungsangeboten bei Lernschwierigkeiten und defizitären Leistungenauch Formate und Möglichkeiten zu schaffen, die die Stärken, besonderen Fähigkeiten und Potentiale der rund 700 Schülerinnen und Schüler der Schule sichtbar machen und fördern: „Da kam das LemaSProjekt genau richtig“, sagt Schulleiter Dieter König. Die Willy‐Brandt‐Realschule steht gesellschaftlichen Entwicklungen und Anforderungen offen gegenüber. So auch beim Thema Digitalisierung. Schon seit 2004 sind alle Räume der Schule mit WLAN ausgestattet. Durch ein breites AG‐Angebot geht man die Individualisierung der Lehr‐Lern‐Situationen an und Flexibilisierungsbedarfen kommt sie seit dem Schuljahr 2007/2008 unter anderem mit ihrem offenen Ganztageskonzept nach. Seit zwei Schuljahren gibt es einen bilingualen Zug.
Foto_Pressebericht_WBRS_Jan 2019
Die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler ist zentral für das Leitbild der Schule, das im Rahmen des LemaS‐Projekts nun hin zu einer leistungsfördernden Schulkultur weiterentwickelt werden soll. Begabung sei nicht auf Hochbegabung und das Gymnasium zu beschränken, sondern besondere Leistungspotentiale können Schülerinnen und Schüler in allen Schulformen und Schulklassen haben, so König: „Wir haben das Ziel, Strukturen zu schaffen, die Förderzeit und Möglichkeiten für die Entfaltung der Leistungsstärken bieten“. Begleitet und unterstützt wird die Schule dabei von Bildungswissenschaftlerin Mirjam Maier‐Röseler, die Teil des Forschungsteams von Projektleiterin Prof. Dr. Gabriele Weigand von der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe ist. Dort sind vier der insgesamt 22Teilprojekte des vom BMBF geförderten Forschungsverbunds LemaS angesiedelt. „In Teilprojekt 1 geht es um die Erarbeitung eines Leitbilds, das Grundlage und Orientierung für das pädagogische Handeln in der Schulen ist. An der Gestaltung der Schule sollte möglichst das gesamte Kollegium arbeiten“, erklärt Maier‐Röseler. Der heutige erste Schulbesuch und der gemeinsam geplante pädagogische Tag im Mai sind für den engen Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis zentral. Maier‐Röseler: „Mit einer vertrauensvollen Basis können Forschung und schulische Praxis zusammenwachsen und gemeinsam
Schule entwickeln.“ Die Willy‐Brandt‐Realschule nimmt auch am LemaS‐Teilprojekt 10 teil. Hier geht es um Unterrichtsentwicklung zum Fordern und Fördern (potentiell) leistungsstarker Schülerinnen und Schüler in den MINT‐Fächern. Stefanie Fuchs, die an der Willy‐Brandt‐Realschule unter anderem die Fächer Mathematik und Biologie unterrichtet, freut sich über die Möglichkeiten von Zusatzangeboten durch
LemaS. Mit sechs leistungsstarken Schülerinnen und Schülern im Fach Mathematik aus ihrer 5. Klasse hat sie so ein Projekt zur Kryptologie umsetzen können: „Mit großem Engagement und Interesse hat die
Schülergruppe hier ihre eigene Geheimsprache entwickelt.“ Bis zum Ende der ersten Förderphase 2022 sollen inhaltliche und organisatorische Strukturen verfestigt sein, um solche Angebote nicht zur Ausnahme, sondern zur Regel werden zu lassen.

Bericht zum Schulbesuch an der Willy‐Brandt‐Realschule im Bildungszentrum Königsbach am 21. Januar 2019 von Nina Füger (LemaS, PH Karlsruhe)
Bildunterschrift: v.l. Schulleiter Dieter König, Mirjam Maier‐Röseler (LemaS, PH Karlsruhe), Lehrerin Stefanie Fuchs (Foto: N. Füger)


Projektinformationen: https://www.bmbf.de/de/leistung-macht-schule-3641.html Pressemitteilung des BMBF: https://www.bmbf.de/de/leistung-macht-schule-5549.html
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