Fechten macht Schule

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Schon für das richtige Anziehen der Fechtkleidung braucht es Übung: Jacke, Hose, Handschuhe, Maske und eine Unterziehweste müssen die Kinder anlegen, bevor sie gegeneinander antreten dürfen.
Sicherheit ist das A und O. Vor jedem Kampf überprüft Mazowiec, dass kein Reißverschluss offen ist, dass der Kragen richtig sitzt und den Hals schützt. Trotzdem sagt er: Fechten sei ungefährlicher als Fußball. „Aber blaue Flecke gehören dazu.“ Momentan bringt er den Kindern das Fechten mit dem Degen bei. Das sei am einfachsten zu lernen. Auf Reaktionsgeschwindigkeit kommt es dabei an, auf Schnelligkeit, auf das Abstandsgefühl und darauf, „den Gegner lesen“ zu können, zu wissen, was er als Nächstes tut. Außerdem wichtig: Konzentrationsfähigkeit. Denn: „Jeder Fehler wird bestraft.“ Eine kleine Unachtsamkeit, und schon kann der Gegner treffen. Mazowiec versucht, das Niveau Stück für Stück zu steigern. „Auf der Bahn stellen sich die Schüler schon ganz gut an“, sagt er. „Beim Rest fehlt es noch ein bisschen an der Disziplin.“ Langfristiges Ziel ist die Teilnahme an Turnieren. Aber in erster Linie soll der Spaß im Mittelpunkt stehen. – Nico Roller
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